Hypnosepraxis-Gatzke.de

Lassen Sie sich durch Hypnose helfen!

 


 

Nein. Viele Laien wissen leider nicht, dass Hypnose in England und Amerika bereits seit 1957 bzw. 1958 ein medizinisch anerkanntes Verfahren ist, und dass sie auch von den meisten europäischen Ärztegesellschaften offiziell anerkannt und erforscht ist.

 


 

Doch. Es sei denn, der Hypnose-Coach hat Ihnen vor Abschluss der Sitzung Amnesie (Vergessen) suggeriert. Es gibt Therapeuten, die das tun, angeblich um den Klienten vor unkontrolliert auf-tretenden Erinnerungen zu schützen. Ich und lehne das strikt ab, und zwar aus folgenden Gründen:

 

  • Die Amnesie ist sowieso nur oberflächlich und kann durch äußere Ereignisse leicht aufgehoben werden.

     

  • Wenn ich es nicht schaffe, die Erinnerungen des Klienten sauber zu integrieren, bevor er meine Praxis verlässt, dann bin ich ein schlechter Hypnose-Coach.

     

  • Ein Klient hat meiner Meinung nach das unanfechtbare Recht, sich an alles zu erinnern, was er erlebt hat.

     

 


 

Hypnose hat zunächst einmal einen psychologischen Effekt. Diesen Effekt können Sie erst mit ein paar Tagen oder Wochen Verzögerung überprüfen. Dass der psychologische Effekt ein-getreten ist, merken Sie daran, dass sich die von Ihnen gewünschten Veränderungen in Sachen Emotionen, Denken und Verhalten eingestellt haben. Zu den Effekten, die Sie sofort überprüfen können, gehören all die Phänomene, die direkt ins Nervensystem des Probanden eingreifen. Man nennt diese Phänomene auch "Convincer" (von englisch convince = überzeugen), weil sie den Probanden davon überzeugen, dass da etwas Außergewöhnliches im Spiel ist. Wichtig zu wissen: Nur weil ein Proband nicht fähig ist, ein bestimmtes hypnotisches Phänomen auf Anhieb zu produzieren, bedeutet das noch lange nicht, dass der psychologische Effekt ausbleibt!

 


 

Ganz klar: nein. Es gibt genau zwei Richtungen, die eine Trance nehmen kann: Entweder sie geht zurück in die Vigilanz (den Wachzustand) oder aber in den Schlaf. Wer einschläft, wird nach spätestens acht Stunden (meistens wesentlich früher) ganz normal wieder aufwachen. Die enorm seltenen Fälle, wo jemand trotz De-Hypnose die Augen nicht aufmachte, kann man wie folgt erklären:

 

    • Der Proband ist enorm überarbeitet oder geht gerade durch eine mühsame Lebensphase und möchte noch ein wenig in Trance bleiben. Lösung: Man lässt ihn, bis er aufwacht.
      Wenn er den Behandlungsraum blockiert, sagt man ihm das, und er wird
      trotz innerem Widerstand aufwachen.

       

    • Der Proband hat schon mal "davon gehört", dass Leute aus der Trance nicht
      zurück kommen und findet das interessant oder will den Hypnose-Coach auf die
      Probe stellen. Lösung wie oben.

       

 

 

 

 

 


 

Entgegen dem, was andere Experten behaupten, sage ich "ja". Nur weil sich jemand in einer bestimmten Situation weigert, in eine Entspannungs-Trance zu gehen, heißt das noch lange nicht, dass er nicht unzählige Male hypnotische Situationen erlebt hat. Wenn sich jemand in einer bestimmten Situation nicht hypnotisieren lässt, dann liegt das entweder an mangelndem Rapport, oder es ist eine Form von Suggestions-Resistenz. Das heißt, der Proband hat Angst, sich gehen zu lassen, weil er in Trance Dinge wiedererleben könnte, mit denen er nicht umgehen zu können glaubt. Das ist eine wichtige Schutzfunktion, die unser Unterbewusstsein da für uns erfüllt.